Organische Substrate (Maissilage, Gülle) vergären im Fermenter zu Biogas (ca. 52–55 % CH4); das Biogas treibt einen Gasmotor an, der einen Generator dreht — gleichzeitig wird die Motorwärme fürs Heizungsnetz genutzt.
Wie erzeugt eine Biogasanlage Strom? im BHKW — einfach erklärt
Die Stromerzeugung in einer Biogasanlage basiert auf dem Prozess der anaeroben Vergärung organischer Substrate. Diese Stoffe, wie beispielsweise Maissilage oder Gülle, werden im Fermenter kontrolliert vergärtet. Dabei entsteht Biogas, das primär aus Methan besteht. Dieses Gas wird anschließend zur energetischen Nutzung eingesetzt: Es treibt einen Gasmotor an, welcher wiederum den Generator antreibt, um elektrischen Strom zu erzeugen.
Das entstehende Biogas weist typischerweise einen Methangehalt von ca. 52–55 % CH4 auf. Dieser Wert ist entscheidend für die Prozessstabilität und die Effizienz des Motors. Abweichungen in diesem Bereich beeinflussen die Brennwertberechnung und die spezifische Leistung des BHKW-Aggregats direkt, da der Heizwert des Gases maßgeblich von der Methankonzentration abhängt.
Für den Betrieb eines BHKW ist dieser Prozess zentral für die Wirtschaftlichkeit. Die Umwandlung von Biomasse in Strom ermöglicht eine effiziente Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Durch die Nutzung der organischen Substrate wird nicht nur Strom erzeugt, sondern auch thermische Energie gewonnen. Eine stabile Gaszusammensetzung im Fermenter ist die Voraussetzung für einen kontinuierlichen und wirtschaftlich tragfähigen Betrieb der BHKW-Anlagentechnik.
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