BHKW

BHKW im Mehrfamilienhaus?

BHKW im Mehrfamilienhaus?

Mini-BHKWs (ab ca. 5 kW el) können in Mehrfamilienhäusern Strom und Wärme erzeugen; Mieterstrom nach KWKG/EEG ermöglicht direkten Stromverkauf an Mieter — wirtschaftlich bei hoher Auslastung (>4.000 Volllaststunden/Jahr).

Gebäudetechnik-Planung, Mieterstrom-Konzepte.

BHKW im Mehrfamilienhaus? im BHKW — einfach erklärt

Ein BHKW (Blockheizkraftwerk) in einem Mehrfamilienhaus ist eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, die gleichzeitig elektrische Energie und thermische Energie erzeugt. Diese Systeme werden gezielt in der Gebäudetechnik-Planung eingesetzt, um die lokale Energieversorgung zu optimieren. Die Anlage wird typischerweise in Technikräumen oder speziellen Zonen installiert, um eine konstante Versorgung der Mieter mit Wärme und Strom zu gewährleisten.

Für den Einsatz in Mehrfamilienhäusern kommen insbesondere Mini-BHKWs infrage. Diese Anlagen verfügen über eine elektrische Leistung von mindestens ca. 5 kW el. Die Dimensionierung muss präzise auf den Bedarf des Gebäudes abgestimmt sein. Abweichungen in der Leistungsanpassung können die Effizienz der Wärmeabgabe oder die Stabilität des Stromnetzes im Gebäude negativ beeinflussen.

Die Wirtschaftlichkeit eines BHKW-Betriebs im Mehrfamilienhaus wird maßgeblich durch das Mieterstrom-Konzept gestützt. Gemäß den Regelungen des KWKG und EEG ist es möglich, den erzeugten Strom direkt an die Mieter zu verkaufen. Dies ermöglicht eine direkte Monetarisierung der Eigenstromerzeugung und verbessert die Gesamtkalkulation der Anlage im Rahmen der modernen Gebäudetechnik.

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