
Zu geringes Ventilspiel verhindert vollständiges Schließen der Ventile (Durchbrennen), zu großes erzeugt Lärm und erhöhte Zylindertemperaturen — Prüfung gehört zum großen Service (typisch alle 8.000 Betriebsstunden).
Das Ventilspiel ist ein technisches Konzept in BHKWs (Kraftwärmetransformationseinrichtungen), das sich auf die Differenz der Öffnungs- und Schließhöhe von Ventilen bezieht. Es wird im Zylinderkopf, genauer gesagt zwischen den Kurbelwelle und dem Zylinderkopf, realisiert. Hier sorgt es für eine angemessene Verlustkompensation und verhindert das Durchbrennen der Ventile durch vollständiges Schließen.
Zu geringes Ventilspiel kann zu einem unvollständigen Schließen der Ventile führen, was zu Durchbrennen und möglichen Zerstörungen des Ventils führt. Zu großes Ventilspiel hingegen erzeugt Lärm und erhöht die Zylindertemperaturen, da das Ventil mehr Zeit benötigt, um sich vollständig zu öffnen und zu schließen, was zu zusätzlichen Wärmeverlusten führt.
Das Ventilspiel ist von großer Bedeutung für den Betrieb des BHKWs, da es die Effizienz und die Lebensdauer der Maschine beeinflusst. Eine optimale Funktion sorgt nicht nur für eine effiziente Wärmetransformation, sondern verhindert auch unerwünschte Schäden und Lärm. Regelmäßige Prüfung des Ventilspalles ist daher Teil eines umfassenden Serviceprogramms.