BHKW

Kolben

Kolben

Überträgt den Verbrennungsdruck auf die Kurbelwelle; Klopfen (unkontrollierte Selbstzündung) gefährdet Kolben und Zylinder — verhindert durch Lambda-Regelung und korrekten Zündzeitpunkt.

Im Zylinder des Gasmotors, bewegt sich auf und ab und treibt die Kurbelwelle an.

Kolben im BHKW — einfach erklärt

Ein Kolben ist eine zentrale Komponente in der Kategorie Motor innerhalb eines BHKW. Er befindet sich im Zylinder des Gasmotors und bewegt sich während des Betriebs auf und ab. Seine primäre Funktion besteht darin, den durch die Verbrennung entstehenden Druck direkt auf die Kurbelwelle zu übertragen, um diese in eine Rotationsbewegung umzuwandeln.

Der Betrieb des Kolbens erfordert eine präzise Steuerung der Verbrennungsprozesse. Ein kritisches Risiko im Motorbetrieb ist das Klopfen, welches als unkontrollierte Selbstzündung definiert wird. Da Klopfen sowohl den Kolben als auch den Zylinder massiv gefährdet, muss dieser Vorgang durch eine präzise Lambda-Regelung (λ) verhindert werden, um die Integrität der Bauteile zu gewährleisten.

Für den stabilen Betrieb eines BHKW und die daraus resultierende Wirtschaftlichkeit ist die Funktion des Kolbens essenziell. Durch die korrekte Übertragung des Verbrennungsdrucks wird die mechanische Energie für die Erzeugung von Strom und Wärme bereitgestellt. Eine zuverlässige Vermeidung von Klopfen durch die Lambda-Regelung schützt die Motorbauteile vor Schäden und sichert die langfristige Verfügbarkeit der Anlage.

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