
Beim jedem Kaltstart entstehen erhöhte mechanische Belastungen durch thermische Ausdehnung und unzureichende Vorschmierung; über 3 Starts/Tag gelten als kritisch — ausreichend grosse Pufferspeicher und optimierte Gasfüllstandsregelung reduzieren Starts.
Häufiges Ein- und Ausschalten führt bei BHKW-Anlagen zu erheblichen Belastungen. Durch thermische Ausdehnung und unzureichende Vorschmierung entstehen bei jedem Kaltstart erhöhte mechanische Belastungen an den Komponenten. Dieser Prozess ist besonders kritisch für die langlebigen Bauteile innerhalb des BHKW-Systems.
Die technische Bewertung sieht vor, dass bereits bei mehr als 3 Starts pro Tag eine kritische Grenze erreicht wird. Ab diesem Punkt gelten die Betriebsvorgänge als unzureichend kontrolliert und erfordern spezifische Maßnahmen wie eine verbesserte Betreiber-Schulung sowie eine gezielte Anlagenoptimierung, um die Materialermüdung zu minimieren.
Diese Faktoren sind entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des BHKW-Betriebs. Regelmäßige Zyklen ohne ausreichende Vorlaufzeiten verkürzen die Lebensdauer der Anlage und erhöhen die Instandhaltungskosten. Eine stabile Betriebsführung ist notwendig, um die technische Verfügbarkeit zu sichern und die langfristige Rentabilität der Anlage zu gewährleisten.