
Formaldehyd entsteht bei unvollständiger Methan-Verbrennung; der Oxidationskatalysator reduziert es auf TA-Luft-konforme Werte — bei Kat-Vergiftung steigen Formaldehyd- und CO-Werte gemeinsam.
Formaldehyd-Emissionen entstehen innerhalb eines BHKW primär bei einer unvollständigen Verbrennung von Methan. Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, wird das Abgas durch einen Oxidationskatalysator geleitet. Dieser Prozess reduziert die Konzentration des Stoffes auf TA-Luft-konforme Werte. Die Überwachung erfolgt über eine diskontinuierliche Messung im Abgaskanal direkt nach dem Katalysator zur Sicherstellung der BiMSchG-Konformität.
Die Überwachung der Formaldehyd-Emissionen ist ein kritischer Indikator für die Integrität der Abgasnachbehandlung. Ein signifikanter Anstieg der Werte tritt insbesondere bei einer Kat-Vergiftung auf. In einem solchen Fall reagiert das System nicht mehr effizient auf die Schadstoffkonzentration, was die Einhaltung der Grenzwerte gefährdet und eine sofortige technische Überprüfung des Katalysators notwendig macht.
Für den stabilen Betrieb eines BHKW-Systems ist die Kontrolle dieser Emissionen essenziell. Eine zuverlässige Abgasreinigung stellt sicher, dass die Anlage dauerhaft innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen bleibt. Die Vermeidung von Kat-Vergiftungen sichert die technische Verfügbarkeit und verhindert kostspielige Stilllegungen oder rechtliche Konsequenzen durch Überschreitungen der TA-Luft-Grenzwerte im Bereich der Emissionen.