Kompaktes 50 kW Blockheizkraftwerk

Das BHKW-Kompaktmodul GG50 erweitert die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) arbeitende umweltfreundliche Strom- und Wärmeerzeugung um die Funktion als Notstromaggregat.

Bisher überwiegend in kommunalen Einrichtungen genutzt, eignet sich die neue Kombination auch in der Industrie als zuverlässige Notstromversorgung z.B. für Sprinkleranlagen, Aufzüge und EDV-Systeme.

Speziell mit dem neuentwickelten BHKW-Kompaktmodul GG 50 S ist ein maßgeschneiderter Einsatz möglich – nicht nur als umweltfreundlicher Erzeuger von Stom und Wärme vor Ort ohne Transportverluste sondern auch als Ersatzstromversorger nach VDE 0108.

BHKW-Module als Stromversorger gemäß den Richtlinien des Verbandes der Sachversicherer (VDS) wurden bereits mehrfach realisiert.

Die zusätzlich zum Strom erzeugte Wärme wird zur Gebäudeheizung genutzt oder kann in Unternehmen, die Prozesswärme für die Produktion benötigen, ganzjährig eingespeist werden.

Eine Verwendung der Wärme zur Klimatisierung ist ebenfalls möglich. Die so erreichte Jahresauslastung macht den Einsatz der BHKW-Module noch wirtschaftlicher.

Und auch ökologisch ist die Energiegewinnung mit BHKW-Modulen im Vorteil:
Die angewandte Technologie spart im Vergleich zur herkömmlichen Energieerzeugung ca. 30% Primärenergie und reduziert die Schad stoffemission erheblich (ca. 60% weniger CO2). Sie wird deshalb auch staatlich gefördert.

BHKW für alle Fälle
Um für den Netzparallel- und den Netzersatzbetrieb gleichermaßen einsatzfähig zu sein, ist das BHKW-Modul mit einem Synchrongenerator und einer automatischen Steuerung ausgerüstet.

Durch einen vorgeschalteten Wärmetauscher ist die Notstromversorgung auch dann gewährleistet, wenn kein Wärmebedarf vorhanden ist.

Die Betriebsweisebei einem Netzausfall sieht wie folgt aus:
Ist das BHKW-Modul gerade in Betrieb, trennt die Steuerung das Notnetz vom öffentlichen Netz und übernimmt unterbrechungsfrei die komplette Last aller notstromerfordernden Systeme.

Ist das BHKW bei Netzausfall gerade außer Betrieb, trennt die BHKW-Steuerung zunächst alle untergeordneten Notstromverbraucher vom Notnetz und übernimmt nach max. 15 Sekunden zuerst die Versorgung z.B. der Sprinkleranlage.

Nach jeweils 5 Sekunden werden alle übrigen Systeme stufenweise zugeschaltet z.B. Aufzüge und EDV-Anlagen.
Eine Pufferbatterie (USV) überbrückt die Zeit zwischen Netzausfall und Notstromversorgung. Steht das öffentliche Netz wieder zur Verfügung, wird zurücksynchronisiert und das BHKW unterbrechungsfrei zusammen mit dem Notnetz automatisch wieder mit dem öffentlichen Netz verbunden.

Das Modul befindet sich dann wieder im Parallelbetrieb und wird je nach Wärmebedarf über den MiniManager oder die Gebäudeleittechnik weiterbetrieben oder abgewählt.